Hornussen in Richigen  3. Oktober 2015

Das Hornussen stand schon öfters auf dem Sommerprogramm des MC Thunersee, wurde aber in den letzten Jahren so nicht mehr organisiert. Die letzten Anlässe hat immer Ueli Liechti bei seiner Hornussergesellschaft Zäziwil organisiert. Leider war es aber in diesem Jahr so, dass der von uns angesetzte Termin nicht in das Programm der HG Zäziwil passte.
Unser verantwortlicher, Marcel, suchte und fand mit der HG Richigen einen neuen Durchführungsort, dessen Spielfeld und Clubhaus wir ja von unsere Weihnachtsanlässen her sehr gut kennen.

Die Organisation des Anlasses wurde von Marcel gemacht, welcher sich aber leider infolge seiner Ferien selber nicht beteiligen konnte. Für diesen Anlass mussten wir uns anmelden, da wir im Anschluss an das Hornussen noch ein gemeinsames Nachtessen geplant hatten.

 

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Um 16.00 h, zum Spielbeginn waren alle 14 angemeldeten Personen da und der Spass konnte los gehen. Eines nach dem anderen versuchte sich am Stand und lies sich in das Hornussen einführen. Unter der Leitung von Jöggu und Martin gaben wir alle unser Bestes und jedes von uns brachte es auch hin, den Hornuss ein oder mehrere Male vom Bock zu schlagen. Die Hornusse flogen zwar meist nicht besonders weit, aber jeder Treffer war doch für den Schläger ein kleiner Erfolg, denn das Hornussen ist für einen Laien alles andere als einfach.

Wie zu erwarten ging das Spiel so auch nicht ganz ohne Schaden ab, zwei Stecken überlebten den Einsatz der ungeübten Spieler nicht. Ich unterlasse es hier, die beiden „Stecken-Mörder“ zu erwähnen, diese findet ihr unter den Fotos. Nach unserem Einsatz als Schläger machten wir uns – wie es sich gehört – noch gemeinsam auf die Suche nach den Hornussen im und um das Ries herum.

Den zweiten Teil des Höcks genossen wir in der Wirtschaft der HG Richigen. Die Wirtin, Esther Badertscher, bereitete uns ein wirklich perfektes Nachtessen zu. Wir wurden mit einem Salatbuffet, Schweinebraten mit Steinpilzrisotto und zum Dessert noch mit Glace und selbstgemachtem Fruchtsalat verwöhnt. Das Nachtessen war wirklich perfekt und man merkte, dass das Kochen nicht nur Esther’s Beruf, sondern auch ihre Leidenschaft ist. Wir genossen den Ausklang des Abends bis kurz vor zehn Uhr und machten uns im Anschluss auf den Heimweg.

An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals ganz herzlichst bei den Helfern der HG Richigen und bei Marcel für seine Organisation, schade, dass er selber nicht anwesend sein konnte.

 

Rolf Lehmann

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