10-Pässe-Chervelat-Tour mit Kurt 17. Juli 2016

Fragt man die Mitglieder, ob sie eine Ausfahrt vorbereiten würden, so erhält man am ehesten eine positive Antwort, wenn die Tour in den Jura führen soll. So ging es auch bei der Tour von Kurt, welcher uns die Zusage für die Juli Ausfahrt machte. Für uns war dies – nach der Tour im Juni mit René – die zweite Ausfahrt in den Jura. Aber die beiden Strecken waren dermassen unterschiedlich gestaltet, dass beide Ausfahrten echte Highlights im Jahresprogramm wurden.

 

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Der Start wurde auf 9.00h im Grauholz bestimmt und es war auch nicht erstaunlich, dass dort 16 Motorräder und 20 Personen anzutreffen waren. Das Wetter spielte absolut genial mit und bescherte uns einen wunderbaren Sommertag.

Kurt führte uns nur kurz via Autobahn bis zur Ausfahrt Münchenbuchsee und ab dort ging es durch viele vom Namen her zwar bekannte Orte, aber für mich – und ich denke, es ging noch vielen so – über wirklich unbekannte Strassen nach Grenchen. Das Schlussstück vor dem Kaffeehalt führte und noch auf den Grenchenberg, wo uns Kurt zum Kaffeehalt im Restaurant Obergrenchenberg angemeldet hat.

Via Court, Moutier und Welschenrohr kamen wir zum Balmberg, der sehr eng und mit wirklich steilen Haarnadelkurven auf uns wartete. Von Günsberg aus fuhren wir im Anschluss in Richtung Wiedlisbach, bogen dort nochmals ab und fuhren hoch nach Farnern und über den Blätterchuchi (Schmiedematt) nach Balsthal zum Tankhalt. Für viele von uns war dieses Teilstück wirklich unbekanntes Land, sprich nicht einmal die Ortsnamen waren uns ein Begriff.

Der nächste Berg war die Breithöchi, welche Mümliswil mit Langenbruck am oberen Hauenstein verbindet. Weiter ging es nach Oberdorf nach Nunningen und via des Nunningerberg auf die Passwangstrasse, wo auch ich wieder mal wusste, wo genau ich mich befand. Nach der schönen Abfahrt ging es dann wieder rechts ab, wo uns Kurt Richtung Scheltenpass führte.

Noch vor dem Scheltenpass war aber das Mittagessen angesagt, welches wir für einmal individuell im Topcase mitführten. Seit einem Hauptversammlungsbeschluss ist es üblich, dass wir eine Ausfahrt so organisieren, dass wir ein Picknick einnehmen. Theoretisch verbindet man den Namen „Cervelat-Tour“ mit einer Brätlistelle und einer anständigen Glut, aber dazu reichte die Zeit nicht aus. Was soll‘s, wir genossen die kurze Mittagspause und erfreuten uns viel mehr an den schönen Landschaften und Bergen, die uns Kurt auf seiner Tour zeigen konnte.

Weiter ging die Tour via des Scheltenpasses nach Corban, Corroux und Bassecourt, wo die Pichoux-Schlucht auf uns wartete. Im Anschluss fuhren wir noch nach Les Breulex, um dort den geplanten Kaffeehalt zu geniessen. Das Schlussstück führe uns über den Mont Soleil und danach noch über den Chasseral zum Schluss der Tour in Gampelen. Dieses Teilstück fuhren wir bereits vor einem Monat mit René, aber in umgekehrter Richtung. Es war schon sehr eindrücklich zu erkennen, dass die gleiche Region von der anderen Seite gefahren dermassen anders aussieht und einen ganz anderen Eindruck hinterlässt.

Den Schlusshalt hat Kurt nach 290 km noch mit einem Tankhalt verbunden. Von Gampelen aus war die individuelle Heimreise angesagt. Es war wirklich eine sehr schöne und eindrückliche Tour und ich möchte mich an dieser Stelle nochmals im Namen aller Teilnehmer ganz herzlichst bei Kurt für die Organisation und bei Patrick für sein Wirken als Schlussfahrer bedanken!!!

 

Rolf Lehmann

 

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